Was ist freibleibendes Vermögen?

Freibleibendes Vermögen muss ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger nicht einsetzen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Es verbleibt ihm also neben dem Hartz-IV-Bezug.

Das freibleibende Vermögen beträgt gemäß § 12 Abs. 2 SGB II:

  • Freibetrag für Anschaffungen: 750 Euro
  • Grundfreibetrag: 150 Euro pro vollendetes Lebensjahr (min. 3100 Euro; max. ca. 10.000 Euro, je nach Geburtsjahrgang)
  • Altersvorsorgefreibetrag: 750 Euro vollendetes Lebensjahr (max. ca. 50.000 Euro, je nach Geburtsjahrgang)

Davon zu unterscheiden ist das sogenannte Schonvermögen.